Die Fröhlichkeit im Herzen

13.05.2013

Mit bewundernswerter Grazie zeigten sich die Tanzkinder in tollen Kostümen und mit roten Rosen im Haar.
Einige Tanzmäuse bei ihrem Auftritt in der Possendorfer Kirche.

Wie sage ich Danke, meinen Eltern, meiner Mutti?

Jedes Jahr am zweiten Maisonntag nutzen viele Kinder das Muttertagsfest des Bannewitzer Musikvereins, musikalisch ihren Muttis und Großmüttern Danke zu sagen. Seit den 1990er Jahren, im damals schönen und noch öffentlichen Schlosspark Nöthnitz erstmals gefeiert, haben die musikalischen Muttertagsfeiern in Bannewitz ihren festen Platz im Veranstaltungskalender.

Das Fest am 12. Mai an der Freilichtbühne in Possendorf wurde der kühlen Witterung wegen auf den Marktplatz und in die Kirche verlegt. Bei wohlschmeckendem Kuchen und Kaffee (hier ein besonderer Dank an die Bäckerei Bärenhecke sowie Erika und Ursel von der Seniorentanzgruppe!) wurden die Gäste eingestimmt und der später einsetzende Regen konnte die Stimmung nicht vermiesen.

In der gut gefüllten Possendorfer Kirche brachten über 50 Mitwirkende ihr musikalisches Dankeschön den Zuhörerinnen und Zuhörern dar. Ob junge Geigenschüler, Musikanten auf dem Akkordeon, dem Piano oder Keyboard, der Quer- oder Blockflöte, Trompete oder Gitarre – alle beeindruckten durch ihre Spielfreude und Begeisterung. Nach ihren Beiträgen erhielten die kleinen Künstler eine Mozartherzl-Medaille und sie durften ihren Müttern einen Muttertagsspruch überreichen, der an eine Rose befestigt war.

Unter den Gästen weilten auch zahlreiche Familien aus Tschechien, denn gemeinsam mit der Blockflötengruppe des Musikvereins musizierten Schüler aus Ústi nad Labem unter Leitung von Stáňislava Viznerová. Die Blockflötenkinder hatten die Stücke in einem dreitägigen Probenlager in der KulturTankstelle Ende April gemeinsam einstudiert.

Auch die gemischte Streicher- und Querflötengruppe und die Windbergmusikanten boten Ausschnitte ihrer Repertoires. Zur lockeren Atmosphäre trugen die Moderationen von Musikschulleiterin Elisabeth Scholz bei, die auch ein lustiges Muttergedicht zum Besten gab.

Das größte Lampenfieber hatten zweifellos die Ballettkinder der drei Tanzkurse von Ana Claudia Ronzani, die zu Beginn und zum Abschluss tanzten. Viel Applaus erhielten die Mädchen für ihre klassischen und modernen Tänze. Beachtlich, wie die junge brasilianische Lehrerin ihre Tanzeleven motiviert. Besonders die Bewegungs- und Ausdrucksfreude begeisterte die Zuschauer.

Mit großer Fröhlichkeit und Dankbarkeit im Herzen zogen Zuschauer und Mitwirkende bei Sonnenschein nach Hause, und an einer Rose fand sich dazu auch der passende Spruch:

Zum Muttertag, zum Muttertag
sag ich dir, dass ich dich brauch
und den Papa auch!

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